Paul Strecker Schriftsteller

 

Choisir le mot ? Il n’y en a qu’un! (Gustave Flaubert)

Paul Strecker war immer auf der Suche und sein unruhiger Geist konnte auch im anderen Medium -dem geschriebenen Wort- Bilder schaffen. Seine Geschichten verselbstständigten sich meist aus seinen Tagebuchnotizen. Sie sind zweckfrei und einem ganzheitlichen Denken verbunden, auch wenn sie in den Kriegsjahren als Broterwerb zum Artikel in einer Tageszeitung wurden. Am kostbarsten die Begegnungen mit Jules Pascin, Susanne Valadon, Utrillo und seine Stimmungsbilder vom Montparnasse und Künstlerfesten.

Seine zahlreich beschriebenen Theater-Besuche schulten ihm die Augen für die Bühne und wurden zum Hintergrundwissen für seine Tätigkeit als Bühnenbildner nach dem Krieg in Berlin.

Paul Strecker hat kurz vor seinem Tod 1950 diese geschriebenen Bilder in einem Band mit dem Titel „Die Brücke von Avignon“ zusammengefasst. Erinnernd an die Bürger von Avignon, die tanzend mit der Brücke untergingen, so wie die Ideale und Hoffnungen seiner Generation im National Sozialismus und im zweiten Weltkrieg zerbrachen.